Peersschub


Peersschub
Peers|schub
 
['pɪəz-], Pairs|schub ['peəz-], die gleichzeitige Ernennung einer größeren Anzahl von Peers des britischen Oberhauses, um eine der Regierung günstige Mehrheit für die Durchbringung einer bestimmten Gesetzesvorlage oder anderer Maßnahmen auch im Oberhaus zu erzielen. 1832 veranlasste erst die Drohung mit einem Peersschub das Oberhaus, der Wahlrechtsreform der Whig-Regierung Grey zuzustimmen. Die Folge war eine zunehmende Schwächung des Oberhauses bis zu seiner Entmachtung 1911, wodurch ein Peersschub sinnlos wurde.

Universal-Lexikon. 2012.

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